Schlüterstraße 31 • 10629 Berlin
+49 (0) 30 - 32 70 41 71
+49 (0) 30 - 32 70 41 73

Zahnspangen - Kosten - Krankenkassen 

1. Zahnspangen für Erwachsene

Zahnspangen für Erwachsene in der gesetzlichen Krankenkasse

Erwachsene, die zu Beginn der Behandlung älter als 18 Jahre sind, zahlen die Kosten für kieferorthopädische Therapien selbst. Nur in Einzelfällen können die Kosten von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Dies ist der Fall bei schweren Kieferanomalien, die kombinierte kieferchirurgische und kieferorthopädische Behandlungsmaßnahmen erfordern.

Erwachsene-Kostenübernahme_1000.jpg

Private Krankenversicherung (PKV)

In der Regel wird eine kieferorthopädische Behandlung auch ohne Altersbegrenzung von der Privaten Krankenversicherung übernommen. Genaue Informationen über die Leistungsfähigkeit Ihres Versicherungsvertrages ist nur nach gründlichem Studium der Vertragsunterlagen möglich, da es so viele verschiedenen Tarifformen gibt.

Es ist ratsam, rechtzeitig vor der kieferorthopädischen Erstberatung den Versicherungsschutz zu optimieren da in der Privaten Krankenversicherung nur das bei Vertragsabschluß unbekannte Risiko ohne Risikozuschläge mitversichert ist!

2. Zahnspangen für Kinder und Teenager

In Deutschland benötigen etwa 50 % aller Kinder und Tenager eine Zahnspange, da sie unter einer Fehlstellung der Zähne leiden. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen eine kieferorthopädische Grundversorgung für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, wenn bestimmte medizinische Voraussetzungen, sprich Indikationen, vorliegen.

Beteiligung der Krankenkasse nach Schweregrad

Der Schweregrad der Fehlstellung ist ausschlaggebend für die Beteiligung der Krankenkasse an den Kosten. Hierfür hat der Gesetzgeber fünf kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG) festgelegt und zwar von leicht bis extrem stark. Diese Einstufung legt der Kieferorthopäde bei der ersten Untersuchung fest. Ab der KIG-Stufe 3 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Behandlung. Den Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse stellt der Kieferorthopäde.

 

Kinder-Teens_Invisalign-School

Übernahme der Behandlungskosten in zwei Schritten:

1. Während der Behandlung rechnet der Kieferorthopäde 80 Prozent direkt mit der Krankenkasse ab. Die übrigen 20 Prozent zahlen Sie als Eigenanteil an den behandelnden    Kieferorthopäden.

2. Die Krankenkasse erstattet nach Abschluss der Behandlung den Eigenanteil, sobald der Kieferorthopäde schriftlich den erfolgreichen Abschluss der kompletten Therapie, das heisst die Behandlung und die Retentionsphase (Stabilisierung des Behandlungserfolges) bestätigt hat. 

Allerdings .... dürfen die Krankenkassen nach dem Willen des Gesetzgebers nur solche Behandlungsmaßnahmen bezahlen, die: 

- ausreichend

- zweckmäßig

- und wirtschaftlich sind.

Behandlungsmethoden, die den Tragekomfort erhöhen, unauffälliger und pflegeleichter sind sowie die Behandlungszeit wesentlich reduzieren, werden nicht übernommen.

KIG-Einstufung 1 und 2

Bei leichteren Fehlstellungen, wie in Stufe 1 und Stufe 2 wird die Behandlung nicht von den Krankenkassen übernommen und eine kieferorthopädische Behandlung ist selbst zu finanzieren.

Gut zu wissen:

Kieferorthopäden weisen ausdrücklich darauf hin, daß Patienten der KIG-Stufe 1 oder 2 häufig wegen der Störungen im Zahn-Mund-Kieferbereich ernst zu nehmende gesundheitliche Risiken i.S. eines ganzheitlichen kieferorthopädischen Behandlungskonzeptes haben. Bereits im ersten kieferorthopädischen Beratungsgespräch erhalten Sie individuell detaillierte Informationen über die Gestaltungsmöglichkeiten bezüglich der Kosten der kieferorthopädischen Behandlung.

Gern informieren wir Sie über unsere komfortablen zinsfreien Finanzierungsmöglichkeiten!

Kontaktformular
Kieferorthopädie in Berlin
DENTICO

Kieferorthopädie Dentico speichert Ihre Daten nur für die Verwendung in der Kundendatei und gibt diese unter keinen Umständen an Dritte weiter.

Ihr Vor- und Nachname

Ihre Telefonnummer

Ihre Email-Adresse

Ihre Nachricht an uns